Die wohl verheerendsten Wald- und Flächenbrände in der jüngeren Geschichte Griechenlands haben im Sommer 2007 mehrere Dutzend Menschen das Leben gekostet und unzählige Menschen verletzt. Viele Menschen stehen jetzt vor dem Nichts, denn sie haben (fast) alles verloren. Die Schuldigen dafür sind zumindest in regierungsamtlichen Verlautbarungen bereits ausfindig gemacht: Brandstifter im Auftrag von Bodenspekulanten. Das mag so sein, doch ist das Problem nicht neu. So fragt sich das griechische Volk ebenso wie die Presse im Lande: Warum haben die jeweiligen Regierungen über mehrere Jahrzehnte diesem ruchlosen Treiben tatenlos zugesehen und der Bodenspekulation nicht Einhalt geboten? Eine sehr berechtigte Frage.