Bis heute eines meiner Lieblingsstücke -
auch aufgrund damit verbundener Erinnerungen...
Die Gruppe aus dem Osten Deutschlands
stand und steht wie z.B. auch Karat, Keimzeit, die Puhdys u.v.a.m.
für ein positives Lebensgefühl der Menschen in der früheren DDR -
- jener Menschen, die im totalitären SED-Staat zurechtkommen mussten,
hinter der Mauer, mit Stacheldraht, Minenfeldern und Schießbefehl,
ohne Demokratie, Bürger- und Menschenrechte, Presse-, Meinungs- und Reisefreiheit.
Und: Ihre Musik hat die Menschen in Deutschland verbunden -
über die jahrzehntelange widernatürliche Teilung hinweg.
Abräumer aus dem Jahre 1988 -
nicht nur donnerstags im "Club" gerne gespielt.
Sportkegeln - meine langjährige Leidenschaft
Erste - nicht ernst zu nehmende - Kegelversuche unternahm ich im zarten Alter von etwa drei bis vier Jahren. Erste "richtige" Kegelversuche folgten mit neun Jahren auf dem flachen Land beim Kegelsportverein (KSV) Dauenhof im äußersten Norden des Kreises Pinneberg in Schleswig-Holstein (nordwestlich von Hamburg). Mein Lehrmeister und auch heute noch Vorbild: Kegel-Pionier und KSV-Vereinsgründer Gustav Blüdorn (schon vor langer Zeit verstorben, kegelte bis zum 80. Lebensjahr). Im Jahre 1980 dann mein größter Erfolg beim Dauenhofer Keglernachwuchs: Gewinn der Bronzemedaille bei der Landesjugendmeisterschaft im Einzel der männlichen A-Jugend (Gold holte übrigens mein Dauenhofer Sportkamerad Detlef Reumann) und Berufung in den Bohle-Jugend-Nationalkader der BR Deutschland.
In den 1980er Jahren bis zur Saison 1991/92 kegelte ich im Punktspielbetrieb für den KSK Goldene Neun Dauenhof in der Kreis-, Bezirks- und Verbandsliga.
Im Juli 1992 wechselte ich gemeinsam mit dem befreundeten Ralf Schröder vom benachbarten MTV (jetzt: SV) Hörnerkirchen zum seinerzeit abstiegsgefährdeten Zweitbundesligisten Itzehoer Sportverein von 1909 (ISV 09). Mit nochmals verjüngter Mannschaft, inzwischen gefürchtet als die "Roten Teufel" bzw. die "Macht von der Stör", wurden wir in der Wettkampfserie 1994/95 Meister der 2. Bundesliga (Nord) und schafften damit Direktaufstieg in die 1. Bundesliga. In Deutschlands höchster Punktspielstaffel wurden wir 1995/96, also nur ein Jahr später, Deutscher Vizemeister. In der Saison 2004/05 errangen wir nochmals die nationale Silbermedaille.
Nach einer hochdramatischen Punktspielserie 2008/09, in der wir buchstäblich in letzter Minute den Klassenerhalt erreichten, traten wir in der Saison 2009/10 das 15. Jahr in Folge im "Oberhaus" der deutschen Bohle-Kegler an. Darauf waren wir vom ISV 09 - zumal im 100. Jahr unseres Vereinsbestehens - auch mächtig stolz, denn dies hat bisher außer dem Rekordmeister Rivalen Hannover noch keine andere Klubmannschaft in der Republik geschafft. In jenem Sportjahr erreichten wir zu guter Letzt mit dem sechsten Rang sogar eine respektanle Platzierung in der oberen Tabellenhälfte.
Im Sommer 2010 hat sich die geschichtsträchtige und erfolgreiche Kegelsparte des ISV 09 nach 64jährigem Bestehen aufgelöst. Alle, die dort bis dahin aktives oder passives Mitglied waren, haben sofort einen neuen Verband gegründet, der Tradition und Moderne miteinander verbinden und den Kegelsport in der Region der Steinburger Kreisstadt voranbringen will - den Verein Itzehoer Sportkegler (VISK) e.V.
Dieser neue Zusammenschluss kegelte in direkter Nachfolge zum Vorgängerverein ISV 09 das 16. Jahr in Folge in der 1. Bundesliga und verfügte nach der Fusion mit dem bekannten Kegelsportklub Goldene Neun Itzehoe über drei weitere Punktspielmannschaften in der Landesliga Schleswig-Holstein, in der Landesklasse Nord Schleswig-Holstein und in der Kreisklasse A der Region West im SHKV (Kreise Steinburg, Pinneberg und Dithmarschen). Zum Ende der Punktspielserie 2010/11 war es dann für den VISK erst einmal mit der 1. Bundesliga vorbei. Einer äußerst unglücklich verlaufenen Saison folgte als Schlusslicht der Staffel der nicht mehr zu verhindernde bittere Abstieg.
Im Laufe der Jahre war ich als Mitglied des KSV Dauenhof bzw. der Keglervereinigung Itzehoe (KVI) mehrfacher schleswig-holsteinischer Landesauswahlspieler im Junioren- bzw. Herren-Bereich und holte dort mit meinen Mannschaftskameraden wiederholt Edelmetall.
Darüber hinaus errang ich unzählige Titel und Medaillen im Junioren- bzw. Herren-Einzel, im Herren-Doppel, im gemischten Doppel und mit der Herren-Vereinsmannschaft auf Kreis-, Bezirks- und Landesebene. Mehrfach nahm ich an Deutschen Meisterschaften teil. Weiterhin gewann ich mit meinen jeweiligen Mitstreitern im Herren-Doppel (u.a. Ingo Nowak, Sönke Lohse, Frank Gerken sowie Lars-Henrik Otto aus Itzehoe, Kai Ludorf aus Wilster, Uwe Hansen aus Kiel sowie Henrik Kiehn aus Lüneburg) und im gemischten Doppel (u.a. Gaby Trenckner aus Itzehoe, Katja Sommer aus Lübeck sowie Renate Herzberg aus Wilster) diverse erste und vordere oder zumindest achtbare Plätze bei etlichen teilweise hochkarätig besetzten Kegelsportturnieren.
Besonders viel Spaß machte mir auch das Dreibahnenspiel auf Bohle-, Schere- und Classic-/Asphalt-Bahnen. Schleswig-Holstein war auf damaliges Drängen von uns Aktiven auf Landes- und nationaler Ebene seit 1996 dabei. Ich darf mich im nördlichsten deutschen Bundesland zu den Pionieren der ersten Stunde zählen.
Über 25 Jahre leistete ich umfassende ehrenamtliche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für verschiedene Klubs, Vereine und Verbände in Tages- und Wochenzeitungen, im Regional-Radio und im Internet: KSK Goldene Neun Dauenhof, KSV Dauenhof, ISV 09 Itzehoe, Keglervereinigung Itzehoe e.V., Verein Itzehoer Sportkegler e.V. undKreiskeglerverband (KKV) Steinburg e.V.
Ehrenamtlich arbeitete ich über viele Jahre hinweg u. a. auch für den "KegelReport" (Forum der schleswig-holsteinischen Sportkegler), das Sport-Portal "Freestyle Hamburg" und für das "Bohle-Journal" (Offizielles Magazin des DBKV e.V.).
Im März 2008 zeichnete mich der Disziplinverband Bohle im DKB für mein langjähriges Wirken "in besonderer Würdigung der erworbenen Verdienste um den Kegelsport und für den hervorragenden Einsatz im Deutschen Bohle Kegler Verband" mit der DBKV-Ehrennadel in Bronze aus - eine Ehrung, die mich bis heute mit Stolz erfüllt und die mir ein besonderer Ansporn war, auf dem eingeschlagenen Weg weiterzugehen.
Im Januar 2009 wurde ich zu meiner großen Freude auf dem gemeinsamen Neujahrsempfang der Stadt Itzehoe und des Kreises Steinburg von der Stadt Itzehoe für meine Verdienste um das Gemeinwohl geehrt. Da meine ISV-Bundesligamannschaft zu diesem Zeitpunkt mitten im Abstiegskampf stand und ich selbst wegen des zeitgleichen Heimspieles gegen den mehrfachen Deutschen Meister Rot-Weiß / VGK 1912 Berlin bei der Zeremonie nicht persönlich zugegen sein konnte, nahm Hans-Jürgen Ledtje, der Präsident der ISV-Kegelsportabteilung, für mich die Auszeichnung entgegen.
Im Laufe der Saison 2010/11 zwangen mich u.a. private und zeitliche Gründe, in vielerlei Hinsicht kürzer zu treten. Viel Liebgewordenes musste ich auf den Prüfstand stellen, darunter auch meine gesamte ehrenamtliche Presse- und Medienarbeit für verschiedene Vereine und Verbände.
Nach
weit über 15 Jahren Vorstandsarbeit für den VISK bzw. die vormalige
ISV-09-Kegelsportabteilung trat ich auf der
VISK-Jahreshauptversammlung 2011 nicht mehr zur Wahl des Pressesprechers an und wurde für meine Tätigkeit vom 1. Vorsitzenden Hans-Jürgen Ledtje mit einer sehr bewegenden Ansprache und einem wertvollen Präsent aus meiner bisherigen Funktion verabschiedet.
Ebenso habe ich zur Jahreshauptversammlung 2011 des Kreiskeglerverbandes (KKV) Steinburg meine Tätigkeit als Pressewart niedergelegt und wurde vom KKV-Vorsitzenden Rainer Stoll mit freundlichen Worten und einem schönen Geschenk bedacht.
Die Aufgabe aller meiner teilweise sehr arbeitsintensiven Ehrenämter erstreckte sich u.a. auch auf meine Funktion als Administrator und Verantwortlicher Redakteur des schleswig-holsteinischen Forums KegelReport sowie auf meine Mitarbeit am Vereinssport-Portal "Freestyle Hamburg" und am "Bohle-Journal" des Deutschen Bohle Kegler Verbandes, weiterhin auf die Zusammenarbeit mit dem Internetauftritt Kreiskeglerverband (KKV) Oberspreewald-Lausitz (hier namentlich Sportkamerad Heinz Krahl) aus dem Bundesland Brandenburg.
Dies alles reichte indessen nicht aus. Nach einem längeren und wirklich nicht einfachen Überlegungsprozess war aus den bereits genannten privaten und zeitlichen Gründen eine für mich persönlich noch viel gravierendere Entscheidung zu treffen: Ich musste zum Ende der Saison 2010/11 auch meine aktive Vereins- und Leistungssport-Laufbahn ganz auf den Prüfstand und letztlich zur Disposition stellen.
Im Ergebnis habe ich nach mehr als 37 Jahren (und nach 386 Bundesliga-Einsätzen für den ISV 09 bzw. VISK Itzehoe) meinen mir liebgewordenen Kegelsport aufgegeben und die Kegelschuhe - vielleicht sogar für immer - an den Nagel gehängt.
Ich blicke sehr gerne, aber auch mit etwas Wehmut, auf diese vielen schönen und auch spannenden Jahre zurück und grüße auch an dieser Stelle noch einmal meine unzähligen keglerischen Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter aus dieser Zeit.
Allen Sportkeglerinnen und Sportkeglern in Itzehoe, im Kreis Steinburg, in Schleswig-Holstein, in Deutschland, in Europa und auf der ganzen Welt wünsche ich für die Zukunft viel Erfolg und "Gut Holz!"
Das Gefährt wurde in den Jahren von 1936 bis 1940 und von 1945 bis 1949 im tschechischenKopřivnice (deutsch: Nesselsdorf)gebaut. Es setzte seinerzeit absolute Maßstäbe und mutet auch heute noch, also etwa sechzig bis siebzig Jahre später, alles andere als verstaubt an. Gerade die Heckpartie ist auch heute noch als bahnbrechend zu erkennen und mutet geradezu futuristisch bzw. "intergalaktisch" an - nur Fliegen ist schöner...
Von 1947–1950 unternahmen die beiden tschechischen Weltreisenden und Reisebuchautoren Jiří Hanzelka und Miroslav Zikmund gemeinsam in diesem legendären tschechischen Stromlinien-PKW Tatra T 87 eine Reise durch Afrika, Südamerika und Mittelamerika. Über die Reise wurden über siebenhundert Rundfunkreportagen ausgestrahlt. Hinzu kamen zahlreiche Fotos und eine große Menge Filmmaterial sowie mehrere Reisebücher.
Filmbeitrag über die Weltenbummler im T87 (Produktion des Tschechischen Fernsehens)
Mehr als 50 Jahre später fuhren Gary Cullen und John Long mit einem Tatra T 87 (Baujahr 1947) von der amerikanischen Atlantikküste zum Pazifischen Ozean und zur Arktischen See. Sie berichten darüber auf einer absolut lesenswerten englischsprachigen Internetseite: