Manch einer wundert sich gar nicht mehr über das, was unsere Spitzenpolitiker so von sich geben.
Der langjährige bayerische Ministerpräsident hieß Edmund Stoiber. Und was er zum Transrapid so von sich gab - nun ja, das hat schon was! Einmal drücken, und alles ist klar ...
Die GEZ.
Die GEZ ist die Gebühreneinzugszentrale der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in Deutschland. Man mag ja von ihr halten, was man will, aber zu ihren Kurzfilmen kann ich nur knapp sagen: Hat was!
Am besten gefällt mir dieser Beitrag hier von der Werbeagentur tgc:
"Es saugt und bläst der Heinzelmann, wo Mutti sonst nur saugen kann".
Ob Herr Winkelmann, die Hoppenstedts, Erwin Lindemann/Lottemann ("Herrenbutike" in Wuppertal), das Jodeldiplom ("Da habe ich was Eigenes"), Herr Müller-Lüdenscheidt und Dr. Klöbner ("Die Ente bleibt draußen"), die Nudel ("Hildegard, sagen Sie jetzt nichts!") oder die Ansage eines englischen Fernsehkrimis:
Loriot ist der unübertroffene Meister seines Genres, und Evelyn Hamann † war seine kongeniale Partnerin...
Hier ein paar Kostproben von Loriot bei YouTube.com: [ KLICK !!! ]
Horst Schlämmer / Udo Jürgens: "Ich war noch niemals in New York"
Rettet das Butterbrot!
"Im Zeitalter von Brötchen, Baguette (langes dünnes frz. Weißbrot), Sandwich (belegte doppelte Weißbrotschnitte) und Croissant (Gebäck aus Plunderteig in der Form eines Hörnchens) hat das gute alte Butterbrot (belegte Graubrotscheibe) einen schweren Stand. Es ist sozusagen eine bedrohte Spezies und vom Aussterben bedroht.
Butterbrot.de setzt sich für den Erhalt des Butterbrots ein. Wir bekennen uns öffentlich zur buttrigen Schnitte und geben zu: "Ja, wir schmieren Butterbrote". Doch damit nicht genug: Außerdem suchen wir Gleichgesinnte, die sich ebenfalls zur Stulle bekennen."
... oder der 90. Geburtstag ist seit mehreren Jahrzehnten der zeitlose und ewig "junge" Jahreswechsel-Klassiker im deutschen Fernsehen. Auf allen möglichen Kanälen kann man zu Silvester und am Neujahrstag diesen 1963 vom Norddeutschen Rundfunk produzierten Sketch sehen. Immer wieder gerne genommen - für mich ein absolutes Pflichtprogramm - nicht nur am letzten oder ersten Tag des Jahres.
Kurzinhalt: Miss Sophie (May Warden) feiert ihren 90. Geburtstag. Wie in jedem Jahr lädt sie dazu ihre vier engsten Freunde ein: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Die Geschichte hat nur einen Haken: Miss Sophie ist nicht mehr die Jüngste, und die Herren sind mittlerweile alle verstorben. Da sie deswegen nicht persönlich anwesend sein können, muss Butler James (Freddie Frinton) die Rollen aller vier Herren übernehmen. Mehr dazu hier in der Wikipedia.
Dinner for One
Stromberg
Wer kennt ihn nicht, den "Leiter der Schadensregulierung" bei der Arroganz-Assekuranz - äh, nein, Capitol-Versicherung? Egoistisch und selbstgerecht bis zum Abwinken ist er, dieser Möchtgern-Macho vor dem Herrn, ein Wendehals, wie er im Buche steht und der über Leichen geht. Auch von politischer Korrektheit keine Spur! Viel Spaß mit diesem seltsamen Fossil!
Der Name klingt nicht ungewöhnlich, er kommt vermeintlich fast schon recht harmlos daher, wenn da nur nicht die Vorsilbe "Vor-" wäre. Denn es handelt sich aber mitnichten um ein Lokalblatt von der einzigen deutschen Hochseeinsel, sondern um eine äußerst bissige Satire-Zeitung. Vom Allerfeinsten - das hat was! Mehr über das Blatt hier in der Wikipedia.
Der schon längst verstorbene Politiker war der zweite Bundespräsident der Bonner Republik. Er galt seinerzeit nicht gerade als begnadeter Redner, sondern fiel immer wieder durch verquere Sätze und Formulierungen auf, die oft auch an Schlichtheit nicht zu übertreffen waren. Irritationen bei seinen Zuhörern standen nahezu jedes Mal ungewollt auf der Tagesordnung. Auch wenn dies dem hohen Amte entsprechend nicht angemessen gewesen sein mag, vielleicht machte und macht gerade dies den damaligen Spitzenpolitiker nur allzu menschlich...
"Unser zweiter Bundespräsident Dr. h.c. Heinrich Lübke aus Enkhausen im Sauerland ist nicht als großer Staatsmann in die Nachkriegsgeschichte eingegangen, sondern als ungelenker Redner. Mit seinen zahllosen verbalen Fehlgriffen trieb er in den 60er Jahren seine Parteifreunde in den Wahnsinn. Die jüngere Generation ergötzte sich hingegen an den Ausführungen ihres Staatsoberhauptes: "Man musste schon deshalb jeden Abend die 'Tagesschau' gucken, weil Lübke ja irgendwo wieder eine Rede gehalten haben konnte!" (Zeitzeuge)
Das berühmteste Lübke-Zitat ("Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Neger") ist vermutlich gar nicht von Lübke, sondern ihm in den Mund gelegt worden – zumindest gibt es keinen Beleg für diesen Patzer."
Meine Empfehlung: Einfach einmal vorbeischauen! Schmunzeln kostenlos inbegriffen!
Eine Weisheit der Dakota-Indianer:
"Wenn Du entdeckst,
dass Du ein totes Pferd reitest,
steig ab!"
Doch im Berufsleben wird oft nach anderen Strategien gesucht,
in dieser Situation zu handeln:
1. Wir besorgen eine stärkere Peitsche.
2. Wir wechseln die Reiter.
3. Wir sagen: "So haben wir das Pferd doch immer geritten."
4. Wir gründen einen Arbeitskreis, um das Pferd zu analysieren.
5. Wir besuchen andere Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
6. Wir erhöhen die Qualitätsstandards für den Beritt toter Pferde.
7. Wir bilden eine "Task Force", um das tote Pferd wiederzubeleben.
8. Wir schieben eine Trainingseinheit ein, um besser reiten zu lernen.
9. Wir stellen Vergleiche unterschiedlich toter Pferde an.
10. Wir ändern die Kriterien, die besagen, ob ein Pferd tot ist.
11. Wir kaufen Leute von außerhalb ein, um das tote Pferd zu reiten.
12. Wir schirren mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
13. Wir erklären: "Kein Pferd kann so tot sein, dass man es nicht schlagen könnte."
14. Wir machen zusätzliche Mittel locker, um die Leistung des Pferdes erhöhen.
15. Wir machen eine Studie, um zu sehen, ob es billigere Berater gibt.
16. Wir kaufen etwas zu, das tote Pferde schneller laufen läßt.
17. Wir erklären, dass unser Pferd "besser, schneller und billiger" tot ist.
18. Wir bilden einen Qualitätszirkel, um eine Verwendung für tote Pferde zu finden.
19. Wir überarbeiten die Leistungsbedingungen für Pferde.
20. Wir richten einen unabhängige Kostenstelle für tote Pferde ein.
21. Wir strukturieren um, damit eine andere Kostenstelle das tote Pferd bekommt.
22. Wir vergrößern den Verantwortungsbereich des toten Pferdes.
23. Wir entwickeln ein Motivationsprogramm für tote Pferde.
24. Wir bilden Sonderabteilungen, die sich nur mit den Bedürfnissen toter Pferde beschäftigen.
25. Wir bilden einen Gebetskreis, der unser Pferd gesundbetet.
26. Wir lassen das Pferd schnellstens zertifizieren.
27. Wir sind uns einig, dass das Vieh nur simuliert.
28. Wir frieren das Pferd ein und warten auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.
29. Wir stellen das tote Pferd bei jemand anderem in den Stall und behaupten, es sei seines.
30. Wir stellen fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklären dies zum Normalzustand!
Merke:
Wer sagt, dass man tote Pferde nicht reiten kann?
Merke auch:
Wenn man das tote Pferd schon nicht reiten kann, dann kann es doch wenigstens eine Kutsche ziehen!
Bullshit-Bingo
Schlafen Sie manchmal ein während Besprechungen oder Seminaren? Oder wie ist es mit diesen nicht enden wollenden Telefonkonferenzen? Hier ist die Möglichkeit, das alles zu ändern!
Wie wird gespielt?: Kreuzen Sie einen Block an, wenn Sie das entsprechende Wort während einer Besprechung, eines Seminars, oder einer Telefonkonferenz hören. Wenn Sie horizontal, vertikal oder diagonal fünf Blöcke in einer Reihe haben, stehen Sie auf und rufen laut BULLSHIT!
Synergie
nicht vorgesehen
zielführend
Corporate Identity
Chance / Risiko
kommunizieren
Produktivität
Ball zuspielen
Kosten reduzieren
Benchmark
Posten wird nicht besetzt
Visionen
Global Player
Schwarzer Peter
Identifizierung
ergebnisorientiert
Hut aufhaben
rund sein
Total Quality
fokussieren
Globalisierung
kundenorientiert
Szenario
alles geregelt
Teamarbeit
Quelle: Wikipedia
Wahlweise können auch folgende Begriffe eingesetzt werden: