Ich wünsche mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann; den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann; und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Friedrich Christoph Oetinger, 1702-1782. Deutscher Theologe.
Die größten Augenblicke im Leben kommen von selbst. Es hat keinen Sinn, auf sie zu warten.
Thornton Wilder, 1897-1975. US-amerikanischer Schriftsteller. Man sagt zwar, dass die Dinge sich mit der Zeit ändern, aber in Wahrheit musst Du sie selbst ändern.
Andy Warhol, 1928-1987. US-amerikanischer Grafiker, Künstler, Filmemacher, Verleger. Mitbegründer und bedeutender Vertreter der amerikanischen "Pop-Art".
Wenn man etwas für richtig hält, muss man es auch tun.
Hermann Hesse, 1877-1962. Berühmter deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger (1946).
Wer nicht kann, was er will, muss wollen, was er kann.
Leonardo da Vinci, 1452-1519. Italienischer Bildhauer, Maler, Architekt, Anatom, Mechaniker und Ingenieur.
Wer einen Fehler gemacht hat und ihn nicht korrigiert, begeht einen zweiten.
Zu erkennen, dass man sich geirrt hat, ist ja nur das Eingeständnis, dass man heute schlauer ist als gestern.
Johann Kaspar Lavater, 1741-1801. Schweizerischer Schriftsteller, Pfarrer und Philosoph.
Man braucht nicht immer denselben Standpunkt zu vertreten, denn niemand kann einen daran hindern, klüger zu werden.
Konrad Adenauer, 1876-1967. Bundeskanzler der BR Deutschland von 1949-1963.
Die Wahrheit verletzt tiefer als jede Verleumdung.
Marquis de Sade, 1740-1815. Französischer Schriftsteller.
Für einen Politiker ist es gefährlich, die Wahrheit zu sagen. Die Leute könnten sich daran gewöhnen, die Wahrheit hören zu wollen.
George Bernhard Shaw, 1856-1950. Irischer Dramatiker, Politiker, Satiriker und Musikkritiker. Träger des Literaturnobelpreises (1925) und Oscar-Preisträger (1939).
Nichts wird so leicht für Übertreibung gehalten wie die Schilderung der puren Wahrheit.
Joseph Conrad, 1857-1924. Englischer Schriftsteller polnischer Herkunft.
Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit - dies sind die Stützen der Gesellschaft.
Henrik Ibsen, 1828-1906. Bedeutender norwegischer Schriftsteller.
Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden.
Rosa Luxemburg, 1871-1919 (ermordet). Polnisch-deutsche Vertreterin der europäischen Arbeiterbewegung und Antimilitaristin.
Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.
Benjamin Franklin, 1706-1790. Nordamerikanischer Verleger, Staatsmann, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder, Naturphilosoph und Freimaurer. Einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten.
Es ist kein Zufall, dass immer da, wo der Geist als eine Gefahr angesehen wird, als erstes die Bücher verboten, die Zeitungen und Zeitschriften, Rundfunkmeldungen einer strengen Zensur ausgeliefert werden; zwischen den Zeilen, auf dieser winzigen Schlusslinie des Druckers, kann man Dynamit genug anhäufen, um Welten in die Luft zu sprengen.
Heinrich Böll, 1917-1985. Bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Literaturnobelpreisträger (1972).
Denken ist die schwerste Arbeit, die es gibt. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, dass sich so wenige Leute damit beschäftigen.
Henry Ford, 1863-1947. US-amerikanischer Industrieller.
Wer mit Dummköpfen kämpft, kann keine großen Siege erringen.
Michelangelo, 1475-1564. Weltberühmter italienischer Maler, Bildhauer, Architekt und Dichter.
Mit dem Geist ist es wie mit dem Magen: Man sollte ihm nur Dinge zumuten, die er verdauen kann.
Winston Churchill, 1874-1965. Britischer Staatsmann, Schriftsteller und Nobelpreisträger.
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.
Weissagung der Cree-Indianer.
Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift wird.
Paracelsus, 1493-1541. Deutschsprachiger Arzt, Alchimist, Astrologe, Mystiker, Laientheologe und Phiolosoph.
Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom.
Bertolt Brecht, 1898-1956. Bedeutender deutscher Schriftsteller.
In der Stärke der Waffen zeigt sich die Schwäche der Menschen.
Tagore, 1861-1941. Bengalischer Philosoph.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.
Bertolt Brecht, 1898-1956. Bedeutender deutscher Schriftsteller.
Achte jedes Mannes Vaterland, doch das deinige liebe! Theodor Storm, 1817-1888. Bedeutender schleswig-holsteinischer und deutscher Schriftsteller.
Ein Patriot ist jemand, der sein Vaterland liebt, ein Nationalist ist jemand, der die Vaterländer der anderen verachtet. Johannes Rau, 1931-2006. Bundespräsident der BR Deutschland von 1999-2004.
Heimat ist immer noch Sehnsucht nach der Kindheit.
Heinrich Böll, 1917-1985. Bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Literaturnobelpreisträger (1972). Das große Karthago führte drei Kriege. Es war noch mächtig nach dem ersten, noch bewohnbar nach dem zweiten. Es war nicht mehr auffindbar nach dem dritten.
Bertolt Brecht, 1898-1956. Bedeutender deutscher Schriftsteller.
Es gibt nichts, kein Recht und keine Sache in der Welt, die die Anwendung der Atombombe rechtfertigen könnte.
Heinrich Böll, 1917-1985. Bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Literaturnobelpreisträger (1972).
Der Krieg wird niemals zu Ende sein, solange noch eine Wunde blutet, die er geschlagen hat.
Heinrich Böll, 1917-1985. Bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer. Literaturnobelpreisträger (1972).
Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.
Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, 1869-1948. Berühmter indischer Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer. Zu Lebzeiten führender Repräsentant des Konzepts der Gewaltfreiheit.
Anerkennung ist eine Pflanze, die vorwiegend auf Gräbern wächst.
Robert Lembke, 1913-1989. Deutscher Journalist und Fernsehmoderator.
Alles Unbekannte hält man für groß.
Publius Cornelius Tacitus, ca. 55-120. Bedeutender römischer Geschichtsschreiber und Senator.
Auch auf dem höchsten Thron sitzt man mit dem eigenen Hintern.
Michel de Montaigne, 1533-1592. Französischer Politiker und Philosoph.
Wenn die Sonne des Wissens niedrig steht, werfen auch die Zwerge lange Schatten.
Frei nach Karl Kraus, 1874-1936. Österreichischer Schriftsteller und Satiriker.
Wenn man einen Riesen vor sich sieht, untersuche man erst den Stand der Sonne und gebe acht, ob es nicht der Schatten eines Zwerges ist.
Novalis, 1772-1801. Deutscher Schriftsteller.
Der Schwache kann nicht verzeihen. Verzeihen ist eine Eigenschaft des Starken. Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, 1869-1948. Berühmter indischer Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer. Zu Lebzeiten führender Repräsentant des Konzepts der Gewaltfreiheit. Die gefährlichste Waffe sind die Menschen kleinen Kalibers.
Wer mit einem Drecke rammelt, er gewinne oder verliere, so gehet er dennoch beschissen von dannen.
Martin Luther, 1486-1546. Deutscher Kirchenmann und Reformator.
Mir ist nicht bange, daß Deutschland nicht eins werde; unsere guten Chausseen und künftigen Eisenbahnen werden schon das ihrige tun. Vor allem aber sei es eins in Liebe untereinander! Und immer sei es eins gegen den auswärtigen Feind. Es sei eins, daß der deutsche Taler und Groschen im ganzen Reich gleichen Wert habe; eins, daß mein Reisekoffer durch alle 36 Staaten ungeöffnet passieren könne. Es sei eins, daß der städtische Reisepaß eines weimarischen Bürgers von den Grenzbeamten eines großen Nachbarstaates nicht für unzulänglich gehalten werde, als der Paß eines Ausländers. Es sei von Inland und Ausland unter deutschen Staaten überall keine Rede mehr. Deutschland sei ferner eins in Maß und Gewicht, in Handel und Wandel und hundert ähnlichen Dingen, die ich nicht alle nennen kann und mag.
Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832. Deutscher Dichter und herausragende Person der Weltliteratur.
Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.
Abraham Lincoln, 1809-1865. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 1861 bis 1865.
Der beste Platz für Politiker ist das Wahlplakat. Dort ist er tragbar, geräuschlos und leicht zu entfernen. Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow (Loriot), geb. 1923. Deutscher Humorist, Karikaturist, Regisseur und Schauspieler. Es wird niemals soviel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.
Otto von Bismarck, 1815-1898. Preußisch-deutscher Staatsmann. Gründer und Kanzler des Deutschen Reiches von 1871-1890.
Ein Lügner muss ein gutes Gedächtnis haben.
Marcus Fabius Quintilianus, ca. 35-96. Römischer Rhetoriker.
Also meine Mitbürger, fragt nicht, was Euer Land für Euch tun kann - fragt, was Ihr für Euer Land tun könnt.
John Fitzgerald Kennedy, 1917-1963. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 1961 bis 1963.
Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?
Bertolt Brecht, 1898-1956. Bedeutender deutscher Schriftsteller. (Zu den Ereignissen des 17. Juni 1953: Arbeiter- und Volksaufstand in der DDR.)
Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins, und deshalb bin ich als freier Mann stolz darauf, sagen zu können: "Ich bin ein Berliner!"
John Fitzgerald Kennedy, 1917-1963. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika von 1961 bis 1963.
Berlin wird leben und die Mauer wird fallen!
Willy Brandt, 1913-1992. Friedensnobelpreisträger. Bundeskanzler der BR Deutschland von 1969 bis 1974.
Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.
Friedrich Schiller, 1759-1805. Bedeutender deutscher Dichter, Philosoph und Historiker.
Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört!
Willy Brandt, 1913-1992. Friedensnobelpreisträger. Bundeskanzler der BR Deutschland von 1969 bis 1974.
Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Dokumentiert ist lediglich der Satz: "Ich glaube, Gefahren warten nur auf jene, die nicht auf das Leben reagieren." Ein Pressesprecher der DDR hat diese Übersetzung falsch kommentiert.
Michail Gorbatschow, geb. 1931. Russischer Politiker und Friedensnobelpreisträger. Präsident der Sowjetunion (UdSSR) von 1990 bis 1991.
Wir brauchen die Demokratie wie die Luft zum Atmen.
Michail Gorbatschow, geb. 1931. Russischer Politiker und Friedensnobelpreisträger. Präsident der Sowjetunion (UdSSR) von 1990 bis 1991.
Jede demokratische Gesellschaft, die ihre Konflikte nicht austrägt, sondern durch Verbotserlasse konserviert, hört auf, demokratisch zu sein, bevor sie beginnt, Demokratie zu begreifen.
Günter Grass, geb. 1927. Deutscher Schriftsteller, Bildhauer, Maler und Grafiker. Bedeutender Gegenwartsautor und Träger des Literaturnobelpreises (1999).
Wer A sagt, der muss nicht B sagen. Er kann auch erkennen, dass A falsch war.
Bertolt Brecht, 1898-1956. Bedeutender deutscher Schriftsteller.
Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn macht, egal wie es ausgeht.
Václav Havel, geb. 1936. Tschechischer Schriftsteller. Früherer Regimegegner und späterer Politiker. Präsident der Tschechischen Republik von 1993 bis 2003.
Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen. Mohandas Karamchand Gandhi, genannt Mahatma Gandhi, 1869-1948. Berühmter indischer Rechtsanwalt und Freiheitskämpfer. Zu Lebzeiten führender Repräsentant des Konzepts der Gewaltfreiheit.
Nimm Dir Zeit, um zu träumen - das ist der Weg zu den Sternen ...
Weisheit aus Irland.
Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden.
Mark Twain, 1835-1910. US-amerikanischer Schriftsteller.
In jeder Minute, die man mit Ärger verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden.
William Somerset Maugham, 1874-1965. Bedeutender englischer / britischer Schriftsteller.
Hebe nichts für eine besondere Gelegenheit auf. Dein Leben ist die besondere Gelegenheit.
Stephen Levine, geb. 1937. US-amerikanischer Dichter und Autor.
Das Leben ist ein Schiffswrack, aber wir sollten nicht vergessen, in den Rettungsbooten zu singen.
Voltaire, 1694-1778. Autor der französischen und europäischen Aufklärung.
Um anderer Leute Fehler zu sehen, verwandeln manche Menschen ihre Augen in Mikroskope.
Georg Christoph Lichtenberg, 1742-1799. Deutscher Schriftsteller, Mathematiker und Physiker.
Leute mit Mut und Charakter sind den anderen Leuten immer sehr unheimlich.
Hermann Hesse, 1877-1962. Deutsch-schweizerischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger (1946).
Es bewährt sich, an das Gute im Menschen zu glauben, aber sich auf das Schlechte zu verlassen.
Alfred Polgar, 1873-1955. Namhafter österreichischer Schriftsteller, Kritiker, Aphoristiker und Übersetzer.
Der Optimist hat nicht weniger oft Unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher.
Charlie Rivel, 1896-1983. Weltberühmter spanischer Clown.
Die Welt ist so groß, dass alle Irrtümer darin Platz haben.
Rudolf Augstein, 1923-2002. Deutscher Journalist, Verleger und Publizist. Fründer des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel".
Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
Marie von Ebner-Eschenbach, 1830-1916. Bekannte österreichische Schriftstellerin.
Es sind die Visionäre, die die Welt verändern, nicht die Erbsenzähler.
Dale Carnegie, 1888-1955. US-amerikanischer Schriftsteller und Motivationstrainer.
Nostalgie ist die Fähigkeit, darüber zu trauern, dass es nicht mehr so ist, wie es früher nicht gewesen ist.
Manfred Rommel, geb. 1928. Deutscher Politiker und früherer Oberbürgermeister von Stuttgart.
Erinnerungen sind das einzige Paradies, aus dem man nicht vertrieben werden kann.
Jean Paul, 1763-1825. Deutscher Schriftsteller.
Es sind die Freunde, die du um vier Uhr morgens anrufen kannst, die zählen.
Marlene Dietrich, 1901-1992. Weltbekannte deutsch-amerikanische Schauspielerin und Sängerin.
ZEITGEIST ANNO DAZUMAL:
Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.
Gustav Adolf Rochus von Rochow, 1792-1847. Innenminister des Königreiches Preußen von 1835 bis 1842.